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openinnovation.at

490 TeilnehmerInnen
532 Kommentare
1069 Stimmen

Die Diskussion ist geschlossen: Vielen Dank für Ihre Beiträge!

Vielen Dank für mehr als 500 Kommentare und über 1000 Bewertungen zu den Vorschlägen zur Förderung von Open Innovation in Österreich. Die Beiträge dieser Diskussion wurden sorgfältig ausgewertet zusammengefasst.

Den Bericht zur Online-Konsultation finden Sie hier:
"Ergebnisse aus der Diskussion der Maßnahmen zur Open Innovation Strategie"
Die einzelnen Kommentare können in der geschlossenen Diskussion unten nachgelesen werden.

Weitere Informationen zur nationalen Open Innovation Strategie finden Sie auf openinnovation.gv.at sowie auf unserer Facebookseite: www.facebook.com/openinnovationaustria

Nochmals vielen Dank für Ihre Beiträge!

Maßnahme 4: Aufbau und Betrieb einer Open Innovation-Plattform für soziale/gesellschaftliche Innovation und als Beitrag zur Lösung globaler Herausforderungen

 
011

Soziale Innovationen, etwa im Zusammenhang mit dem demografischen Wandel, Migration, sozialer Inklusion, neuen Arbeitswelten und Klimawandel gewinnen zunehmend an Bedeutung. Damit Wirtschaft, Forschung, Politik und Zivilgesellschaft gerade in diesen komplexen Innovationsfragen bestehende sowie künftige Problemfelder bzw. Bedürfnisse frühzeitig erfassen und rechtzeitig neue, in hohem Maße akzeptierte Lösungen entwickeln können, braucht es neue Instrumente. Daher wird eine Crowdsourcing-Plattform spezifisch für soziale (= gesellschaftliche) Innovationsfragen eingerichtet, auf der sowohl Problemstellungen (Problem-Crowdsourcing) als auch Lösungen (Ideen-Crowdsourcing) generiert werden. Bürger/innen werden durch die Plattform in die Problemdefinition und -findung eingebunden. Öffentliche Verwaltung, Politik, Wissenschaft, Vereine und Initiativen erhalten gezielt und strukturiert Zugang zu neuem, häufig verteiltem Wissen (Ideen, Probleme und Bedürfnisse), zu dem sie sonst keinen Zugang hätten. Wesentlich ist dabei, dass eine oder mehrere Crowds mit Wissen bzw. Interesse an den jeweiligen Themenfeldern aufgebaut werden und dass die Plattform professionell begleitet wird. Die Regeln, Pflichten und Erwartungen von allen beteiligten Akteur/innen werden auf der Plattform transparent kommuniziert. Vor dem Aufbau der Plattform wird geprüft, ob Kooperationsmöglichkeiten mit bestehenden internationalen oder nationalen Plattformen möglich und sinnvoll sind.

Welche Voraussetzungen und Ressourcen braucht es, um Problem- und Ideen-Crowdsourcing im Sinne einer systematischen Überschreitung der Grenzen von Organisationen, Branchen und Disziplinen zu installieren? 

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36 Stimmen

Teilnehmer/innen des Stakeholder-Workshops betonten die Notwendigkeit einer professionellen, überparteilichen Betreuung der Plattform nach transparenten, klar kommunizierten Regeln sowie eine qualitätsvolle, verlässliche Behandlung der Einträge. Auch wurde anregt, zu prüfen, ob die Nutzung bestehender Plattformen, wie z.B. www.openideo.com, www.climatecolab.org oder www.innovationspartnerschaft.at/challenges sinnvoll ist.

Maßnahme 5: Aufbau und Betrieb einer Matchmaking-Plattform für Innovationsakteur/innen

 
012

Viel Innovationswissen liegt derzeit brach und wird nur ungenügend genützt. Für Außenstehende (z.B. Neueinsteiger/innen in das Innovationssystem) besteht keine Übersicht, welche Innovationsakteur/innen sich in Österreich mit welchen Themenstellungen befassen und welche Kompetenzen in welcher Einrichtung gebündelt vorliegen. Ressourcen, die zum Innovieren benötigt werden (z.B. spezifische Geräte oder Anlagen), sind häufig nur einigen wenigen Nutzer/innen zugänglich und nicht völlig ausgelastet. Eine allfällige Integration von Wissens- und Matchmaking-Aktivitäten schafft daher Transparenz über Innovationsakteur/innen, ihre Kompetenzfelder und vorhandene Infrastrukturen und erleichtert somit Kooperationen und das Teilen von Ressourcen im Innovationsystem. Dabei ist die langfristige Sicherstellung der Wartung und Aktualisierung der Daten – etwa durch Anreize für die User, ihre Daten upzudaten – wesentlich. Es wird überprüft, ob bestehende Plattformen bzw. öffentliche Datenbanken um diese neuen Funktionalitäten erweitert werden könnten.

Matchmaking-Plattformen schaffen Transparenz über Ressourcen, Kompetenzen und AkteurInnen im Innovationsfeld. Welche aktuell bestehenden Aktivitäten können für eine übergeordnete Plattform genutzt werden? Welche zusätzliche Maßnahmen würden mehr Transparenz  und Raum für Innovation schaffen?

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34 Stimmen

Die Teilnehmer/innen des Stakeholder-Workshops artikulierten den Wunsch, die Einrichtung einer nationalen Online-Matchmaking-Plattform durch eine professionelle Öffentlichkeitsarbeit und eine klare, transparente Kommunikation zu begleiten. Mehrfach betonten sie, dass bestehende Aktivitäten wie beispielsweise die Forschungsinfrastrukturdatenbank des BMWFW berücksichtigt bzw. integriert werden sollten.

Maßnahme 6: Aufbau eines Forschungszentrums für die Anwendung von Open Innovation in der Wissenschaft (Open Science)

 
013

Open Innovation kommt ursprünglich aus der Wirtschaft, seine Grundsätze und Methoden – etwa die Öffnung für eine Zusammenarbeit mit heterogenen Akteuren – spielen jedoch auch in der Wissenschaft zunehmend eine wichtige Rolle. Vor allem besteht die Notwendigkeit, dass die Wissenschaft stärker als in der Vergangenheit tatsächlich neue Lösungen für die Gesellschaft ermöglicht. Daher wird ein national und international stark vernetztes Forschungszentrum für die Anwendung von Open Innovation in der Wissenschaft aufgebaut, das über aktuelle Konzepte wie Citizen Science oder Open Science hinausgeht und umfassend das Potenzial von Open Innovation z.B. durch Analyse von internationalen best practises für die wissenschaftliche Praxis erforscht und den wissenschaftlichen Erkenntnisprozess weiterentwickelt sowie Modelle für die Umsetzung von Open Innovation in der Forschungspraxis erarbeitet. Im Fokus steht die Frage, wie Open Innovation in der Wissenschaft zur Generierung tatsächlich neuartigen Wissens und dessen besserer Disseminierung und Verwertung in Gesellschaft und Wirtschaft sowie zur Lösung der Grand Challenges beitragen kann. Dieses Forschungszentrum soll auf bestehenden Ansätzen der Wissenschaftsforschung mit Open Innovation-Relevanz (z.B. Transdisziplinaritätsforschung, historische Anwendung offener Strategien und Methoden) aufbauen und eine starke Outreach-Komponente sowie einen Public Space besitzen.

Was könnte und sollte ein Forschungszentrum für die Anwendung von Open Innovation in der Wissenschaft leisten, um ein vielfältigen Innovations-Ökosystemen herzustellen, in dem  wirklich neuartiges Wissen und mehr radikale Innovationen ermöglicht werden?

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51 Stimmen

Der in der FTI-Politik bereits besetzte Begriff „Research Center“ wurde auf Anregung der Teilnehmer/innen des Stakeholder-Workshops gegen den allgemeinen Begriff „Forschungszentrum“ ausgetauscht. Wichtig war den Teilnehmer/innen die gute Verzahnung des Forschungszentrums mit der bestehenden Wissenschaftslandschaft in Österreich, die Einbeziehung der bestehenden Wissensbasis und die finanzielle Absicherung des Forschungszentrums und seiner Arbeit.

Maßnahme 7: Verankerung von Anreizmechanismen für Forschungspartnerschaften mit „Unusual Suspects“ in der wissenschaftlichen Forschungsförderung zur Stärkung von Open Innovation

 
014

Forschungsprojekte, die neuartige Forschungspartnerschaften mit unüblichen Akteur/innen beinhalten, haben hohes Potenzial für die Generierung neuartigen Wissens und hohen gesellschaftlichen Impact. Jedoch ist der Zugang, durch Anwendung von Open Innovation-Methoden und -Prinzipien gezielt Diversität in Forschungsprojekten herzustellen und zu neuen Forschungsfragen und Lösungen beizutragen, in der Wissenschafts-Community noch wenig verbreitet. Daher werden in der wissenschaftlichen Forschungsförderung Anreizmechanismen für die Zusammenarbeit der Wissenschaft mit „Unusual Suspects“ verankert. Diese sind so gestaltet, dass mehr interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb der Wissenschaft als auch zwischen Wissenschaft und wissenschaftsfernen Akteur/innen (z.B. Bürger/innen, User, User Crowds, User Communities, etc.) entsteht und bereits in frühen Planungsphasen für wissenschaftliche Projekte berücksichtigt wird. Um das Potenzial für die Entstehung neuen Wissens, das durch eine höhere Diversität der Akteur/innen möglich ist, auch tatsächlich nutzen zu können, ist es nötig, dass Programme für eine starke Diversität in der wissenschaftlichen Forschung gleichzeitig eine höhere Ergebnisoffenheit als herkömmliche Programme zulassen und damit den Beteiligten Raum für Experimente geben.

In welcher Form kann wissenschaftliche Forschungsförderung Open Innovation-Methoden und -Prinzipien unterstützen? Welche Veränderungen sind in der Förderpolitik dafür notwendig?

 

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34 Stimmen

Förderagenturen überprüfen ihre Förderprogramme und –aktivitäten auf geeignete Erweiterung um Open Innovation Elemente, führen notwendige Änderungen in der Bewertung von Forschungsprojekten durch und passen ihre Förderpraxis entsprechend an.

Teilnehmer/innen des Stakeholder-Workshops verlangten, dass „interdisziplinäre Forschungsprojekte priorisiert“ werden, und dass „interdisziplinären Forschungsprojekte stärker gefördert werden“. Die Teilnehmer/innen betonten, dass die aktuelle wissenschaftliche Forschungsförderung keine Incentives für inter- und transdisziplinäre Forschung setzt. Aus diesem Grund wurde diese Maßnahme neu eingefügt.

Maßnahme 8: Öffnung von Förderprogrammen für Innovationen von Usern und Bürger/innen

 
015

Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft werden in Österreich vielfältig gefördert. Jedoch werden Endnutzer/innen in Form von zivilgesellschaftlichen Akteur/innen, welche über wertvolles Wissen hinsichtlich neuartiger Bedürfnisse sowie konkreter Lösungsansätze verfügen, noch nicht systematisch in Forschungs- und Innovationsprojekte einbezogen. Daher wird das Fördersystem insbesondere im anwendungsnahen Bereich geöffnet und um deutliche Anreize für die verstärkte Beteiligung von Bedarfsträger/innen wie Bürger/innen, (Lead) Usern, User Crowds, User Communities sowie Akteur/innen aus Kunst und Kultur an Forschungs- und Innovationsprogrammen ergänzt. Dies geht sogar soweit, dass zivilgesellschaftliche Akteur/innen selbst Forschungs- und Innovationsprojekte initiieren können und User Innovation von Bürger/innen, Communites etc., welche nachweislich hohes Erfolgspotenzial am Markt und in der Gesellschaft aufweist, über Förderprogramme direkt unterstützt wird. Dabei wären einfache Abrechnungsmodalitäten wie Pauschalen oder eingeschränkte förderbare Kosten im Hinblick auf die fehlenden Abrechnungsstrukturen des erweiterten FördernehmerInnenkreises anzudenken.

Innovationen passieren auf sehr unterschiedlichen Ebenen, insbesondere anwenderInnenorientierte Innovation bedarf der intensiven Einbindung zivilgesellschaftlicher AkteurInnen. Mit welchen Maßnahmen lässt sich dafür ein Innovations-Ökosystem entwickeln?
Welche alternativen Möglichkeiten gibt es zivilgesellschaftliche Akteur/innen für Open Innovation-Prozesse zu mobilisieren?

 

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42 Stimmen

Die Teilnehmer/innen des Stakeholder-Workshops unterstützten die Öffnung des Fördersystems gegenüber neuen Akteur/innen stark und betonten, dass die Richtlinien und Ausschreibungen für bestehende Förderprogramme entsprechend und soweit innerhalb des beihilferechtlichen Rahmens der Europäischen Kommission zulässig, geändert werden sollten. Zudem sei ein niederschwelliger Zugang für neue Akteur/innen wichtig.

Maßnahme 9: Entwicklung von fairen Sharing- und Abgeltungsmodellen für Crowdwork

 
016

Mit der Öffnung von Innovationsprozessen verändern sich sowohl die Rollen von Akteur/innen als auch klassische Formen der Arbeitsteilung. Insbesondere die zunehmende Einbindung von Crowds in Innovationsprozesse über Online-Plattformen und damit einhergehende Formen einer dezentralen, kleinteiligen Leistungserbringung werfen die Frage auf, wie faire Modelle einer nicht-monetären oder monetären Vergütung für Innovationsleistungen der Crowd künftig gestaltet werden können. Da hier viele Fragen ungeklärt sind, sollen Formen von fairen Sharing- und Abgeltungsmodelle für Crowdwork entwickelt werden. Dabei wird der Begriff „Abgeltung“ möglichst umfassend in seinen zahlreichen Facetten verwendet (z.B. monetäre und nicht-monetäre Belohnungssysteme Sichtbarkeit, Reputation, Wertschätzung etc.) und auch der Bogen zur Motivation von Usern geschlagen.

Sharing- und Abgeltungsmodelle für Crowdwork werfen zur Zeit mehr Fragen als Antworten auf. Welche Modelle kennen Sie? Ist es möglich einheitliche Standards zu entwickeln? Wer soll/muss diese Agenden aufgreifen?

 

Abstimmung geschlossen
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35 Stimmen

Die Teilnehmer/innen des Stakeholder-Workshops bestätigten, dass es viele offene Fragen rund um Abgeltungsmodelle für Crowdwork gibt und Forschungsbedarf besteht. Insbesondere Fairness in der Abgeltung und eine hohe Transparenz in der Kommunikation mit Usern waren wesentliche Anliegen.

Maßnahme 10: Weiterentwicklung und Zurverfügungstellung von Open Innovation-Methoden und
-Instrumenten spezifisch für Klein- und Mittelbetriebe (KMU)

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