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openinnovation.at

490 TeilnehmerInnen
532 Kommentare
1069 Stimmen

Die Diskussion ist geschlossen: Vielen Dank für Ihre Beiträge!

Vielen Dank für mehr als 500 Kommentare und über 1000 Bewertungen zu den Vorschlägen zur Förderung von Open Innovation in Österreich. Die Beiträge dieser Diskussion wurden sorgfältig ausgewertet zusammengefasst.

Den Bericht zur Online-Konsultation finden Sie hier:
"Ergebnisse aus der Diskussion der Maßnahmen zur Open Innovation Strategie"
Die einzelnen Kommentare können in der geschlossenen Diskussion unten nachgelesen werden.

Weitere Informationen zur nationalen Open Innovation Strategie finden Sie auf openinnovation.gv.at sowie auf unserer Facebookseite: www.facebook.com/openinnovationaustria

Nochmals vielen Dank für Ihre Beiträge!
 
017

KMU sind ebenso wie große Unternehmen einem starken Veränderungs- und Innovationsdruck durch die Digitalisierung und Globalisierung ausgesetzt, haben jedoch weitaus begrenztere finanzielle und personelle Ressourcen sowie wenig betriebliche Innovationsstruktur und -erfahrung, um mit adäquaten Innovationsstrategien zu reagieren. Für die spezifischen Bedürfnisse und Probleme von KMU müssen bestehende Open Innovation-Methoden adaptiert werden und ggf. neue Open Innovation-Methoden und -Instrumente entwickelt werden, da bisher vor allem größere Unternehmen Open Innovation anwenden. Allerdings ist es durch die beschränkten internen Ressourcen für KMU künftig unerlässlich, den Innovationsprozess gezielt zu öffnen, zum einen, um Zugang zu externen Innovationsideen, teuren Ressourcen (z.B. Facilities) und Wissen (z.B. Daten) zu erlangen und zum anderen, um internes Innovationswissen besser zu nutzen. Aus diesem Grund werden KMU-Methoden gemeinsam mit KMU entwickelt und nach erfolgreicher Testung disseminiert. Trainingsangebote werden spezifisch für KMU konzipiert, sodass sie von KMU niederschwellig, kostengünstig und zeiteffizient in Anspruch genommen werden können und maximalen Nutzen für die betriebliche Situation bringen.

Welche Maßnahmen sind, neben der Entwicklung von KMU-Methoden für Open Innovation, notwendig, um den Mindset bei KMU's hin zu mehr Offenheit und Innovations-Kultur zu verändern?

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36 Stimmen

Diese Maßnahme wurde neu erstellt, weil zahlreiche Beiträge der Teilnehmer/innen am Stakeholder-Workshop gezielt die Bedeutung und Rolle von KMU betonten, z.B. „Großunternehmen können Open Innovation betreiben, KMU aber nicht“ und „KMU bei der Einführung von Open Innovation unterstützen (z.B. Coachings)“.

Maßnahme 11: Entwicklung und Durchführung von Co-Creation- und Open Innovation-Trainingsprogrammen  für Interessierte

 
018

Erfolgreiche Grenzüberschreitungen im Innovationsprozess entstehen selten spontan, sondern sind das Ergebnis bewusster Strategien. Open Innovation-Anwender/innen benötigen hierfür neue Kenntnisse und Kompetenzen, insbesondere für die Suche neuer Wissensquellen online und offline, die Übersetzung von Wissen (Dekontextualisierung und Übertragung auf neue Kontexte und Anwendungen) und die Zusammenarbeit mit neuen, unüblichen Forschungs- und Innovationsakteur/innen (z.B. Identifikation und Aufbau von Crowds, Zusammenarbeit mit Lead Usern). Deshalb werden Co-Creation-Trainingsprogramme für Teilnehmer/innen aus Wissenschaft, öffentlicher Verwaltung, Unternehmen und Zivilgesellschaft entwickelt und angeboten. Dabei trainieren die Teilnehmer/innen anhand von realen Fallbeispielen und in realen Teams Open Innovation Skills und erproben Open Innovation-Methoden in ihrer praktischen Anwendung. Ein besonderer Schwerpunkt sind dabei die Suche und das Verbinden von Personen mit Problem- und/oder Lösungswissen über verschiedene Disziplinen, Branchen/Bereiche und Technologien hinweg (Prinzip der analogen Märkte, Interdisziplinarität) sowie die Arbeit mit Usern bzw. Bürger/innen, User Crowds und User Communities. Das Trainingsprogramm wird je nach Bedarf zielgruppenspezifisch oder an bestimmten Themenfeldern ausgerichtet. Das Co-Creation-Trainingsprogramm kann in Verbindung mit den Innovations-, Forschungs- und Experimentierräumen (siehe Maßnahme 1), jedoch auch unabhängig davon angeboten werden.

Co-Creation und Open Innovation ist zwar in aller Munde, welche Kompetenzen notwendig sind und wie passende Methoden aussehen, ist weniger verbreitet. Trainingsprogramme sind dazu ein Weg, wie müssten diese gestaltet sein, um bei relevanten Stakeholdern anzukommen?

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32 Stimmen

Diese Maßnahme wurde neu verfasst, da beim Stakeholder-Workshop ein Bedarf an Möglichkeiten für das strukturierte Erlernen von Open Innovation-Skills artikuliert wurde. Beispielsweise wurden als Qualifizierungsfelder die Identifikation bzw. der Aufbau passender Crowds und die Überbrückung verschiedener Innovationskontexte („unterschiedliche Sprachen“) thematisiert.

Maßnahme 12: Awarenessbildung für und Nutzung von Open Research Data und Open Access

 
019

In der akademischen Forschung wurden mit Open Science und Open Access bereits international und national Maßnahmen gesetzt, um Daten und Informationen, die im Forschungsprozess generiert werden, zu veröffentlichen und frei zugänglich zu machen. Wichtige Ziele sind hierbei die Mehrwertgenerierung und die Reproduzierbarkeit durch das Teilen von Forschungsdaten.

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40 Stimmen
 
020

Auch für die angewandte Forschung und Entwicklung ergeben sich Vorteile aus dem freien Zugang zu Forschungsdaten (Open Research Data), insbesondere für KMU. Forschungsförderungseinrichtungen, die angewandte Forschung und Entwicklung fördern, sollen daher entsprechend verstärkt Vorteile bewusst machen, die dadurch entstehen, dass Unternehmen und unternehmensnahe Forschungsakteur/innen Daten zur Verfügung stellen. Die Erstellung eines Datenmanagementplans im Zuge eines Förderprojekts könnte dabei eine wichtige Grundlage bieten, um Bewusstsein über die Datengenerierung und vor allem über die Verwertung von Daten aus geförderten Forschungsprojekten zu schaffen. Darüber hinaus ist dem/der Fördernehmer/in die Möglichkeit zu geben, über die selbstbestimmte Veröffentlichung zu entscheiden und den Nutzen der im Forschungsprozess generierten Daten zu formulieren. Die Entscheidung, ob und in welchem Ausmaß Daten veröffentlich werden, obliegt dabei letztlich den Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Forschungsakteur/innen. Wenn die Bereitstellung der Daten innerhalb von geförderten Projektvorhaben erfolgt, muss der Mehraufwand zur Datenoffenlegung innerhalb des Projektbudgets abgedeckt werden. Dabei sind entsprechende Sharing- und Abgeltungsmodelle zu berücksichtigen (siehe Maßnahme 9).

Welche Maßnahmen für mehr Awareness zur Nutzung von Open Research Data und Open Access können gesetzt werden?

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32 Stimmen

Die Diskussion der Teilnehmer/innen des Stakeholder-Workshops ermöglichte es, das Potenzial von „Open Access“ im Hinblick auf den Zugang zu Forschungsdaten aus geförderten FTI-Projekten zu beleuchten. Es wurde betont, dass vielfach aus wettbewerbsstrategischen Gründen die Geheimhaltung von Forschungsdaten bevorzugt wird. Es wurden jedoch auch Beispiele diskutiert, in denen eine Bereitstellung von Forschungsdaten für die Unternehmen Vorteile bringen kann. Die Maßnahme wurde entsprechend abgeändert.

Maßnahme 13: Anpassung der IP- Strategien von Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Intermediären an neue Anforderungen durch Open Innovation, zur Maximierung des Innovationspotenzials

 
021

Die Anwendung von Open Innovation-Strategien verlangt von den Akteur/innen einen sehr bewussten Umgang mit geistigem Eigentum und die Kenntnis der vielfältigen Möglichkeiten im gesamten Spektrum. Der Vertragsgestaltung zwischen Innovationspartner/innen kommt eine Schlüsselrolle in Co-Creation-Prozessen zu. In der Praxis variieren IP-Strategien in geschlossenen und offenen Innovationsprozessen stark. Je nach Branche/Sektor, Firmentyp, Geschäftsmodell etc. sind andere IP Strategien erfolgreich. Deswegen ist es insbesondere wichtig, entsprechende Managementkompetenzen im Umgang mit IP, Open Innovation und Open Access aufzubauen. Dies erfordert auch verstärkte Ausbildungsmaßnahmen im Wissenstransfer für Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Wirtschaft und Industrie (z.B. Entwicklung eines Berufsbilds zum IP Management).

In welcher Art und Weise kann das Problembewusstsein für den Umgang mit Intellectual Property Rights (IP) im Bereich Open Innovation und Open Access verdichtet und Know How dazu verbreitet werden?

 

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36 Stimmen

Zahlreiche Teilnehmer/innen des Stakeholder-Workshops betonten die Notwendigkeit, in zielgruppengerechter Weise, Wissen zu IPR im Zusammenhang mit Open Innovation zu vermitteln, weil hier große Unsicherheit besteht. Dabei geht es auch um die Klärung, in welchen Fällen Offenheit und der Schutz von geistigem Eigentum kompatibel sein können und in welchen Fällen nicht.

Maßnahme 14: Konzeption und Realisierung einer umfassenden Kommunikationsoffensive über Open Innovation

 
022

Open Innovation bedeutet eine Demokratisierung von Innovationsprozessen. Jede/r Bürger/in und jede Organisation kann im Prinzip zu Open Innovation-Aktivitäten beitragen, diese initiieren oder von ihnen profitieren. Jedoch herrscht wenig Bewusstsein über neue Möglichkeiten und Zugänge, wie sie z.B. aufgrund moderner Kommunikationstechnologien entstanden sind. Um Open Innovation-und Citizen Science-Prinzipien und -Methoden sehr bildhaft und anschaulich darzustellen und aufzuzeigen, was diese in unterschiedlichen Bereichen leisten können, wird eine Ausstellung über erfolgreiche Beispiele (Good Practices) konzipiert und realisiert, welche unterschiedliche Bevölkerungsgruppen und Altersklassen anspricht. Die ausgewählten Innovationen und ihre Entstehungsprozesse werden aus den Blickwinkeln der beteiligten Stakeholder kommentiert, um die unterschiedlichen Ausgangslagen, Interessensschwerpunkte und Anliegen der Akteur/innen, welche beteiligt waren, darzulegen. Diese Ausstellung ist das Leuchtturmprojekt einer umfangreichen Kommunikationsoffensive über Open Innovation, welche sich vor dem Ziel, möglichst alle Bevölkerungsgruppen zu erreichen, unterschiedlicher Medien bedient und Open Innovation im öffentlichen Raum präsentiert.

Öffentlichkeitsarbeit zugunsten einer breiten Bewusstseinsbildung über neue Möglichkeiten und Zugänge zu Open Innovation-Aktivitäten (Prinzipien etc.) ist neben anderen Angeboten ein Hebel um die Demokratisierung von Innovationsprozessen voranzutreiben. Wie können passende Maßnahmen dazu aussehen? Wie kann / soll  sie organisiert werden?

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36 Stimmen

Die Teilnehmer/innen des Stakeholder-Workshops haben klar artikuliert, dass der Informationsstand in Bezug auf Open Innovation sehr unterschiedlich ist und die Dimensionen, Bedeutungen und Abgrenzungen des Begriffs häufig unklar sind. Sie haben die Notwendigkeit verstärkter Öffentlichkeitsarbeit zu diesem Thema hervorgehoben. Aus diesen Gründen wurde diese Maßnahme neu formuliert.

Maßnahme 15: Gründung einer europäisch und international vernetzten Open Innovation-Allianz in Österreich

 
023

Open Innovation steht derzeit in Österreich als auch in vielen anderen Ländern noch in den Anfängen, die einzelnen Anwender/innen arbeiten meist unabhängig voneinander und daher bleibt auch die Chance des wechselseitigen Lernens über das Aufsetzen und Durchführen von Open Innovation-Projekten teilweise ungenutzt. Um den kollektiven Wissens- und Erfahrungsaufbau zu Open Innovation gezielt zu unterstützen und zu beschleunigen vernetzen sich unterschiedliche Open Innovation Akteur/innen (z.B. Start-ups, KMU, Think Tanks, etablierte Unternehmen jeder Größe, Non-Profits, Forschungseinrichtungen, etc.)zu einer nationale Open Innovation-Allianz. Diese schafft unter anderem Verständnis für Open Innovation in der Öffentlichkeit und kooperiert mit bereits etablierten Allianzen, Institutionen und Plattformen (z.B. Allianz für Responsible Science) auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene.

Was spricht gegen oder für eine Open Innovation-Allianz in Österreich um aktive AkteurInnen zu vernetzten? Wie könnte sich eine solche Allianz gestalten bzw. was ist notwendig, um eine solche ins Leben zu rufen?

 

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27 Stimmen

Mehrfach wurde von Teilnehmer/innen des Stakeholder-Workshops betont, dass Open Innovation nicht ausschließlich auf österreichischer Ebene eine Rolle spielt und an Bedeutung gewinnt. Eine internationale Interessensvertretung von österreichischen Open Innovation-Anwender/innen vor allem auf EU-Ebene muss gewährleistet sein, um erfolgreich agieren zu können.

Input und Anmerkungen zum gesamten Maßnahmen-Dokument

Bitte posten Sie hier Ihre Anmerkungen, Inputs, Statements zum gesamten Open Innovation-Maßnahmen-Dokument.

Am meisten diskutiert

Absatz Komm. Stimmen
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BenutzerIn Komm. Stimmen
veci777 36 46
lflflfl 35 37
Moderato... 34 0
Stefan K... 23 26
Manfred... 20 29
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